Herzlich Willkommen im Logbuch über Parow!

Ihr Moderator ist Peter Kieschnick




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Name:
Roland (erundem@gmx.de)
Datum:Mi 01 Nov 2017 19:33:36 CET
Betreff:Postkarte Marinestandort Borkum
 

Moin aus Oldenburg.
Habe heute Eure Seite entdeckt und u.a. Das Bild der Postkarte angeklickt, welches den Überblick über den gesamten Standort Borkum zeigt. Dazu habt Ihr die Frage gestellt, wer evtl. was zu den Nutzungen der einzelnen Objekte sagen kann.
Da ich in der damaligen Kaserne aufgewachsen bin, könnte ich ggf. was dazu beitragen, falls noch gewünscht / erforderlich.

Liebe Grüße, Roland

 
 
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Name:
schramm-rolf (schramm-rolf@t-online.de)
Datum:So 15 Okt 2017 17:16:50 CEST
Betreff:Zur Biografie Hulk Prenzlau
 

Hallo Fahrensleute,
Habe mal in Parow und die Marine geblättert. dabei bin ich auf die Seite von den Schiffen Prenzlau und Fürstenberg gestoßen und war zu den Aussagen überrascht.
In der zeit vom 01.11.1958 bis 18.11.1960 versah ich als Signalgast bei der 4. Flottille meinen Dienst.
Nach der Signalausbildung an der Flottenschule Parow wurde ich zur Landsignalstelle Warnemünde auf die Mittelmole versetzt. Da die Mittelmole teilweise unterspült war wurde die Signalstelle gesperrt. Mitte Februar 1959 wurden wir, die Signalgasten Peter Wolfert, Ernst Weide und Signalobermeister Charabarock zum Hafenkommando der 4. Flottille versetzt. Wir wurden auf dem Hulk Prenzlau, der beim SHD lag, in einer Dreimannkammer untergebracht. Der Hulk diente noch bis Ende April 1959 als Hafensignalstelle. Mit Wirkung zum 01.Mai 1959 wurde ich auf dem Tümmler 023 versetzt.
Soweit ich mich noch erinnern kann, lag der Hulk bis September noch am Pier beim SHD und wurde dann abgeschleppt.
Der Hulk hatte noch beide Hauptmaschinen. War aber ohne Propeller. Es gab Aggregate zur Stromerzeugung und einen Heizkesser für die Warmwasserversorgung.

Herzlichen Dank für Ihre Ergänzung.
Peter Kieschnick

 
 
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Name:
Marcus W. (@marcus.woltering@gm.de)
Datum:Fr 13 Okt 2017 11:51:08 CEST
Betreff:Wappen LGGA Kiel
 

Hallo
Beim googeln nach meiner maritimen Vergangenheit, habe ich durch Zufall das alte Abzeichen der 5. LGGA auf dieser Seite gefunden.
Ich war mehrere Jahre Ausbilder in der von Brake ausgelagerten Inspektion ( 44 er ) und habe das Abzeichen entworfen.
Habe mich total gefreut es auf dieser Seite wieder zu sehen.
Gruß

 
 
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Name:
Markus von Wild (mvonwild@gmail.com)
Datum:Mi 30 Aug 2017 13:03:40 CEST
Betreff:Wolfgang von Wild, 1935-1945
 

Ich bin der Enkel von Generalmajor Wolfgang von Wild. Mein Vater ist in Swinemünde geboren und ging mit Klausjürgen Wussow (auch in Pommern geboren) zur Schule. Der Ring, den mein Grossvater an der linken Hand trug, trage ich jeden Tag. Hat noch jemand Fotos von dieser Zeit?
Grüße aus Holland,
Markus

 
 
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Name:
Ralf Heymann (@ralfchrheymann@aol.com)
Datum:Mi 16 Aug 2017 15:59:07 CEST
Betreff:Anfang in Parow
 

Ich bin heute 84 Jahre alt, die Erlebnisse in Parow bleiben immer erhalten. Im November 1950 wurde ich nach der Annahme meiner Bewerbung nach Parow gebracht. Wir waren eine ganze "Busladung" von erwartungsfrohen jungen Männern (ich damals knapp 18) die sich schon alle als Admiral sahen. Die Realität sah ganz anders aus. Wir wurden zunächst in einem großen Raum mit 60 Leuten als Schlafstätte untergebracht. Ein unmöglicher Zustand. Aber unsere Offiziere und Unteroffiziere waren auch nicht viel besser dran. 5 oder 6 Männer in einer viel zu kleinen Bude. Die Sanitäreinrichtungen funktionierten auch noch nicht richtig - d.h. gar nicht. Wer nachts zum Sch...haus musste benötigte 3 Dinge : Ein Paar Gummistiefel wegen des matschigen Weges, eine Trillerpfeife um dem Sicherungsposten "anzurufen" dass der dann mit seinem Scheinwerfer den Weg ausleuchtet und eine Taschenlampe um im "Häuschen" zu prüfen, ob nicht eventuell jemand den Rand "verziert" hatte. Wasser wurde aus der See geholt und über nach im Haus aufbewahrt, damit man sich morgens waschen konnte. Nach 14 Tagen war dann mit Hochdruck gearbeitet das Thema vom Tisch. In Stralsund war das "Trocadero" unser Stammlokal. Wir waren die ersten Marinesoldaten nach 1945 und so dauerte es auch nicht lange, dass wir den Kameraden von der KVP die Mädels ausspannten, was wiederum zu einigen Straßenprügeleien führte. Mischte sich die Stadtpolizei ein, hatten die aber in der dann gemeinsamen Front schlechte Karten. Mitte Dezember wurde ich wieder zur Hauptverwaltung nach Berlin zurückversetzt, die sich damals in Berlin Wilhelmsruh befand. Chef war Chefinspekteur Waldemar Verner, Dann war da noch Inspekteur Felix Scheffler und ein Oberst Elchlepp (Marinedienstgrade gab es zu der damaligen Zeit noch nicht, nur Polizeidienstgrade. Ich wurde dann schwer krank und bin Ende 1951 aus dem Dienst ausgeschieden. Seepolizei - Wachtmeister Ralf Heymann

 
 


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